Willkommen bei Gegen-Gewalt.de


  

Wozu diese Seite? Gewalt ist allgegenwärtig. Gewalt hat viele Facetten. Die zerstörerische Kraft der Gewalt ist destruktiv und schadet früher oder später auch ihren Urhebern selbst. - Diese Seite möchte sich mit den Ursachen von Gewalt beschäftigen und mit den Möglichkeiten, diese Ursachen zu bekämpfen. Geschehen soll dies zum einen in Form eigener Gedanken, zum anderen in Form einer Linkliste sowie - demnächst - mittels eines Diskusionsforums, in dem über Lösungen des Gewaltproblems nachgedacht werden kann. Leider finden Sie im Moment nur einzelne "Splitter" auf dieser Seite. Ich hoffe, daß es bald mehr werden... und daß diese sich am Ende zu einem sinnvollen Ganzen zusammensetzen werden.  (13.09.2001)

  

Immer noch AKTUELL:
"Sie müssen etwas unternehmen!" - Ein Mailwechsel  (15.08.2002)

  


Der erste Baustein dieser Site war die Kleine Linkliste zum Thema Gewalt bzw. Gewaltprävention, deren Inhalt ich größtenteils den Lesern meiner Website zu verdanken habe. Gerne bin ich bereit, weitere passende Links mit aufzunehmen (Meldungen bitte per E-Mail an mich).  (13.09.2001)        

     
Ein kleines Beispiel, wie sich Schüler gegen Gewalt engagieren können: Katharina E. (15) hat mit zwei Freunden zusammen einen "Rap" (Sprechgesang) geschrieben, der sich um das Thema Gewalt dreht. Der Rap wurde dann in der Kirche aufgeführt, wie Katharina mir in einer E-Mail erzählte.  (06.05.2001)   

  
Die Betroffenheit, mit der wir Verbrechen zur Kenntnis nehmen, ist im Regelfall um so größer, je mehr wir von den Opfern wissen. Für die Erziehung zu friedfertigem, gewaltlosem Handeln könnte dies zum Beispiel bedeuten: gebt den Opfern einen Namen (wie im Projekt "Wir schreiben Eure Namen"), gebt ihnen ein Gesicht (wie bei der nachträglichen Täter-Opfer-Konfrontation), gebt ihnen eine Geschichte (wie im Tagebuch der Anne Frank oder anderen Erlebnisberichten, die sich als Jugendbuch eignen) und gebt Ihnen eine Stimme (wie im wichtigen Projekt der Shoah Foundation)! Sicher, dies allein wird nicht genügen, um Gewalt zu verhindern. Aber es wären kleine Schritte, für deren Realisierung man manchmal nicht viel mehr braucht als ein bißchen Phantasie...  (15.09.2001)

HELFEN SIE MIT
...diese Website bekannter zu machen: verwenden Sie unser Banner!  (25.08.2002)

  


      
Um nochmals zur eingangs gestellten Frage zurückzukehren: "Was will diese Website?". Sie will keine "Betroffenheitsseite" sein, die mit Lichterketten, Unterschriftenlisten und ähnlichen Aktionen dem Gefühl der eigenen Ohnmacht entgegenwirken will. Sie will auch keine staubtrockene wissenschaftliche Seite sein, sondern eher eine bunte Mischung von Beiträgen zum Thema Gewalt. Am meisten aber würde es mich freuen, wenn die Inhalte und Linkverweise auf dieser Internetseite andere Menschen zum Nachdenken anregen könnten. Es ist klar, daß für das hochkomplexe Gewaltproblem keine einfachen Lösungen existieren. Doch "es ist besser, eine wichtige Frage zu stellen, als eine unwichtige zu beantworten" (Kurt W. Rothschild), und insofern haben auch unvollständige Antworten, bloße Ideen und theoretische Gedankenspielereien ihren Wert - und eben die präzisen Fragen. Also fangen wir einfach mal an... mit dem Fragen sammeln!  (15.09.2001)  

        
Achtung, Kurzgeschichte: Wie man sich innerlich gegen Gewalt wehren kann, auch wenn der Druck so stark ist, daß man nach außen hin keine realistische Möglichkeit dazu hat - das hat Bertolt Brecht seinen Herrn Keuner in einer eindrucksvollen Parabel erzählen lassen. Ein kleines Stück großer Literatur; ein Lob des Opportunismus in Notzeiten.  (16.09.2001)

 
"Wir fordern... ein vollständiges Verbot von detaillierter Gewalt- und Tötungsdarstellung im deutschen Fernsehen. Gewaltdarstellungen dürfen nicht mehr zu den täglichen Selbstverständlichkeiten gehören", heißt es in einer Erklärung der "Vereinigung der leitenden Kinderärzte und Kinderchirurgen Deutschlands". Gewalt im Fernsehen, Gewalt in Videospielen: mit Sicherheit ein brisantes Thema, und es ist geradezu verwunderlich, daß es nicht noch mehr Initiativen gibt, die sich auf diesem Gebiet engagieren. Manche mag die Erwartung demotivieren, daß man ja doch nichts ausrichten kann gegen die großen Sender, gegen die Produzenten von Videospielen und gegen den herrschenden, (pseudo-)liberalen Zeitgeist. Aber stimmt diese Einschätzung? Andere sind verunsichert durch Untersuchungsergebnisse, die einen größeren Einfluß der Medien auf das Gewaltverhalten der Jugendlichen bestreiten. Aber stimmen diese Behauptungen? Es lohnt sich allemal, sich auf diesem Gebiet zu informieren und zu engagieren! Obwohl oder gerade weil dieses Problem sehr komplex und ein Ansatzpunkt für Lösungen nicht einfach zu finden ist (siehe hierzu einen sehr guten ZEIT-Artikel). Auch die oft geforderte Filtersoftware stellt allein für sich noch keine Lösung des Problems dar.  (16.09.2001)

Aktuell: Leserzuschrift zu "Medienshows und Menschenwürde".  (14.01.2004)

        

Ein kleines Zitat zum Schluß...:
"Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene,
die nicht lieben."
(Pearl S. Buck)

In diesem Sinne: seien Sie nicht knauserig! Liebe kann man seinen Mitmenschen gar nicht genug geben.
"And in the end the love you take
is equal to the love you make."
(John Lennon)




  

Verantwortlich für diese Website: Dr. Björn Benken.
Kontakt: webmaster@gegen-gewalt.de


Alle Texte (soweit nicht anders vermerkt):  © 2001/02 Benken
Letzte Aktualisierung dieser Seite:  14.01.2004